Kürbis, nicht nur Deko!

Gestern hat der Herbst begonnen. Leicht merkt man das. Viel Wind, morgens ist es, kühl zu Mittag wieder warm außerdem fallen die Blätter allmählich von den Bäumen. Doch was gibt es Schönes zu dieser Zeit?
Tasty Kürbisse!!

Kürbisse, kurze Geschichte

Die ursprüngliche Domestizierung begann vor acht bis zehntausend Jahren. Damals noch im alten, nicht kolonisierten Süd- und Mittelamerika. Anfangs schon gab es eine große Vielfalt an Sorten. Wichtig dabei war es die Auslese der bitteren Sorten zu betreiben. So blieben lediglich die uns bekannten Kürbisse übrig. Aus diesem Grund ist uns die Nutzung als Gemüse überhaupt möglich.
Der Einmarsch der Kolonialisten führte rasch dazu, dass viele der Sorten nach Europa gelangten. Schnell fanden sie allgemeinen anklang bei der Bevölkerung. Europa fing an den Kürbis zu domestizieren!

Verbreitung und Wachstum

Mittlerweile werden sie überall auf der Welt angebaut. Welche Bedingungen werden dafür denn benötigt? Warme Gebiete vor allem. Zu beachten ist, dass Kürbisse (alle) frostempfindlich sind!
Natürliche Standorte wie Flussufer oder Überschwemmungsgebiete werden oft von Kürbissen „befallen“.
Aus meiner Kindheit war es immer wieder oft zu sehen, dass die Kürbisse sehr gut auf Komposthaufen wachsen. Ein nährreicher Boden eben.
Zu Beginn der Regenzeit fangen die meisten Arten an zu Keimen. Dabei sind die einzelnen Reifezeiten jedoch komplett unterschiedlich. Einer der beliebtesten Sorten, die Bischofsmütze, braucht insgesamt 110 Tage.

Halloween, warum?

Wer kennt es nicht? Kaum beginnt der Oktober und schon sieht man überall die Kürbisse und ausgeschnittenen Fratzen. Doch wozu dient dieser alte Brauch? Die Kelten glaubten, dass zu dieser Zeit des Jahres die Seelen der Toten Heimkehren würden auf die Erde. Lange Tage und Sommer finden ein Ende. Dunkle Zeiten stehen bevor. Jedoch sahen sie diese Zeit auch als Zeit des Neuanfangs. Die Kürbislaternen dienten dabei als Empfangsgäste für die Urahnen.
Unter anderem wird bis zum 31.Oktober auch die letzte Ernte eingeholt. Die Tiere haben ihre Weidenarbeit für dieses Jahr erledigt. Ab in den „warmen“ Stall, hieß es damals.

Essen!!!

Das Thema bei denen wohl die meisten ihren Spaß haben? Natürlich Essen! Also, wie kann man den Kürbis am besten verwendet? Man kann ihn auf so viele verschiedene Arten verwenden. Ich werde auf meine absolute Lieblingsspeise zu sprechen kommen, die besonders mein Sohn über alles liebt.

Ražljeva – Eine sehr altes Gericht aus der Balkangegend. Meistens lernte man es von der Groß- bzw Mutter. Was braucht man denn dafür? Es ist im Grunde genommen ganz einfach:

  • Klein geschnittenen Kürbis (je nach dem wieviel man mag)
  • Salz
  • 1-2 Eier
  • Mehl
  • Wenig Milch und Mineralwasser

Zur Zubereitung:

  • Kürbis zuerst salzen
  • Eier beifügen
  • Mischen
  • Mehl hinzufügen
  • Nochmals mischen
  • Milch und Mineralwasser dazugeben
  • Ein letztes Mal mischen
  • Backen in einem eingeölten Blech, bei ca 200° bis die Oberfläche schön goldbraun ist

Wir wünschen allen einen wunderschönen Start in die Woche!
Euer Tasty Retro Team

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