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Ist Fleisch umweltschädlich?

Beliebt, nahrhaft und schmackhaft; diese Attribute zeichnen Wurst- und Fleischwaren aus. Fleisch hat aber einen beachtlichen (negativen) Einfluss auf unsere Umwelt

Fleisch ist nach wie vor ganz oben an der Liste der natürlichen Proteinquellen tierischer Natur. Besonders dabei zu beachten ist das Rohfleisch und die verarbeitete Fleischprodukte nicht gleichzusetzen sind. Bei den letzteren kommt es durch die erhöhten Arbeitsschritte zu weiteren Umweltbelastungen.

Fleischproduktion und Fleischherstellung beeinflussen maßgeblich die Umwelt und die Essgewohnheiten. Daher haben sie auch einen großen Einfluss über den jeweiligen ökologischen Fußabdruck eines Fleischerzeugnisses. Im Schnitt konsumiert deutschlandweit jeder Bürger pro Kalenderjahr rund 80 Kilogramm Fleischwaren. Wie klima- , umwelt- und Ressourcen schädlich der jeweilige Konsum tatsächlich ist, entscheidet in der Praxis die jeweilige Haltungsform der Tiere. 

Große Massentierhaltungen die ihre Erzeugnisse weit transportieren müssen, sind dabei besonders umweltschädlich. Die zur Fleischerzeugnissen verarbeiteten Tiere, die im Zuge der Errichtung der Zuchttiergebäude entstehenden Treibhausgase sowie der Energieaufwand für die Verarbeitung des Fleischs sind hierbei maßgebend. 

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Regionale Fleischerzeugnisse

Tierhaltung erzeugt rund 14,5 % aller globalen Treibhausgase

Prinzipiell entscheidet die exakte Haltungsform über die Klimabilanz von Fleischwaren und wie schädlich diese für Klima und Umwelt sind. Daher ist es recht ratsam regional zu kaufen.

Entsprechend fördert die Weidehaltung den langfristigen Erhalt der Weideflächen, die CO2 binden und der Atmosphäre Kohlendioxid entziehen. Fleischwaren auf Basis der Tierarten Rind, Schwein, Lamm und Geflügel, die aus Weidehaltung stammen, zeigen deshalb eine vergleichsweise bessere Klimabilanz als solche, die aus Stallhaltung gefertigt sind. Weil Bio-Betriebe besonders klimafreundlich wirtschaften und die ökologische Landwirtschaft rund 1/5 weniger Treibhausgase emittiert, ist Biofleisch sehr klima- und umweltfreundlich.

Exemplarisch hierfür ist etwa Bio-Schweinefleisch, dessen Produktion vergleichsweise 33 % weniger CO2 verursacht als die von konventionell erzeugtem Schweinefleisch. Dank kurzer Transportwege optimiert regional erzeugtes Fleisch zusätzlich die Klimabilanz von Fleischwaren und übt einen positiven Effekt auf die Kreislaufwirtschaft innerhalb der Heimatregion aus.

Wer hochwertige Fleischprodukte bewusst genießen und Klima, Ressourcen und Umwelt schützen möchte, setzt daher bevorzugt auf Fleisch aus Weidehaltung in Bio-Qualität, das aus regionaler Produktion stammt.

Weniger Fleisch essen Umwelt

Mit einem jährlichen Gesamtanteil in Höhe von rund 18 % aller weltweiten Treibhausgase gilt die Viehhaltung als einer der CO2- intensivsten Sektoren. Die gezüchteten Nutztiere sondern permanent Methan und CO2 ab, die den Treibhauseffekt anhaltend befeuern und den Klimawandel zielgerichtet vorantreiben. Da Methan die Atmosphäre in Relation zu CO2 bzw. Kohlendioxid mehr als 20-mal intensiver aufheizt, gilt es als besonders klima- und umweltschädlich.

Laut Angaben der Organisation “Food & Agriculture Organization of the United Nations” dienen derzeit rund 25 % aller eisfreien Flächen zur Viehhaltung. Dies beeinträchtigt die globale Artenvielfalt negativ, treibt das Artensterben voran und begünstigt Bodenerosion und Desertifikation. Ist also zu einem gewissen Maß umweltschädigend.

Umweltbewusster Fleischkonsum

Ein bewusster Fleischkonsum verringert die umweltschädigende Wirkung der Fleischproduktion. Spezielle Gütekriterien geben im Zuge der Fleischauswahl Orientierung. Demnach gelten eine Oberfläche, die ganzheitlich frei von Schleim und etwaigen Druckstellen ist, eine vergleichsweise feste Struktur, ein neutraler Geruch und eine trockene Anschnittfläche als Merkmale für qualitativ hochwertiges Fleisch. Die Wurst, die als eines der weltweit ältesten und populärsten Lebensmittel gilt und die Künstler bereits im Jahr 5000 vor Christus in Form historischer Malereien skizzierten, hat mit Martin Luther und Johann Wolfgang von Goethe besonders namhafte Liebhaber.

Grundsätzlich gilt; je mehr Energieaufwand für Kühlung und Verarbeitung des Fleischs aufzubringen ist, desto schädlicher für Umwelt und Klima. Ebenso fällt die Klimabilanz von Fleischprodukten umso negativer aus, je mehr Treibhausgase im Rahmen der Errichtung der Zuchttiergebäude entstehen. Existieren zudem hohe Kosten für den Transport der Futtermittel, verschlechtert dies zusätzlich die fleischeigene Ökobilanz.

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